Automatisches Verorten per Photofinder
Nur wenige Digitalkameras sind heute mit GPS-Empfängern ausgestattet, um automatisch die Koordinaten der Aufnahmeorte in den Bilddateien speichern zu können. Und weil der GPS-Empfang noch immer vergleichweise viel Energie braucht, wird ein GPS-Extra auch nicht so schnell zur Standardausrüstung von Kameras werden.
Photo Finder ist ein kleines GPS-Gerät, das man einfach mit sich trägt, während man mit der Digitalkamera Bilder macht. Unterwegs oder Zuhause steckt man die Speicherkarte der Digitalkamera einfach in den Photo Finder (eingebauter Card Reeader) und die Bilddaten (JPEG) werden automatisch mit den richtigen Koordinaten-Informationen ergänzt, die Photo Finder aufgezeichnet hat, während man unterwegs waren. Kein PC dazu notwendig, keine spezielle Software, etc.!
Fotografieren, Speicherkarte einstecken - fertig
Die Bedienung des Photofinder ist traumhaft einfach. Fotografieren, Speicherkarte einstecken, Bilder hochladen – fertig. Nachteil für Profi-Fotografen: Der Photofinder verarbeitet nur JPEG-Dateien, nicht das Profiformat RAW.
Wenn man nun die Bilder z.B. mit Picasa oder Google Earth benutzt, werden die Standorte der Bilder automatisch angezeigt (Beispiel). Unterstützt wird diese Funktion von jeder Anwendung, die “geotagging” unterstützt. Und natürlich können die Koordinaten jedes Bildes auch mit Bildbearbeitungsprogrammen angezeigt werden (EXIF). Außerdem zeigt Photo Finder auch die aktuelle Position (WGS-Koordinaten) an.
Einen deutschen Vertriebspartner hat ATP für den Photo Finder noch nicht, derzeit kann man das Gerät nur beim britischen Online-Händler Easydevices oder in der Schweiz bei Paravan bestellen – für umgerechnet gut 100 Euro.

Trackback
RSS Feed

3 Kommentare
1.
Arndt schrieb am 02. Februar 2008 um 00:37
Torsten du bist genial. Das müssen wir für jedes Auto haben.
2.
Armin schrieb am 02. Februar 2008 um 12:12
Das erinnert mich ganz leicht an folgenden Artikel:
Mit der Software hast du weniger gehampel - auch wenn der Preis gut ist…
3.
Torsten schrieb am 02. Februar 2008 um 12:55
Ähnlich, aber anders. Hier muss man kein extra GPS-Gerät haben und keinen Rechner, mit dem man dann auf komplizierteste Art die Software bedient. Und insgesamt auch wesentlich günstiger.