Die Transsyberia 2008 steht!
14-tägiges Allradabenteuer für Amateure und Profis startet am 11. Juli 2008 in Moskau
Die Entscheidung ist gefallen: Die fünfte Auflage der Transsyberia Rallye, einer der weltweit härtesten Rallyes für seriennahe Fahrzeuge, geht am 11. Juli in Moskau an den Start. Wegen der Olympischen Spiele in China musste der Termin vorverlegt werden.
Bei der Transsyberia Rallye können Profis und Amateure ein unvergleichliches Abenteuer erleben. Maximal 50 Teams werden am 11. Juli in Moskau die beschwerliche Reise nach Ulaanbaatar in Angriff nehmen – immer gen Osten über rund 7.000 lange Kilometer. Der Ural, das sumpfige sibirische Tiefland, die bis zu 3.700 Meter hohen Pässe des Altai-Gebirges und die Ausläufer der Wüste Gobi sind nur einige der Hürden, die die Teilnehmer auf der Tour von der russischen in die mongolische Hauptstadt zu bewältigen haben. Die geringe Infrastruktur in vielen Teilen der Route zwingt nicht nur zu zahlreichen Übernachtungen im Zelt und den weitgehenden Verzicht auf jeglichen Komfort, sondern auch zu einigen Umwegen, um zum Beispiel den Kraftstoffnachschub für die Fahrzeuge zu gewährleisten.
Bevor die Teilnehmer am 25. Juli ihr Ziel Ulaanbaatar erreichen, müssen sie zudem diverse Sonderprüfungen absolvieren, die sich über Hunderte von Kilometern ziehen. Hier werden selbst eingefleischte Profis an ihre Grenzen stoßen. Die Teilnehmer brauchen nicht nur die Fähigkeit, das Gelände bei Fluss und Sumpfdurchquerungen richtig zu lesen, sondern auch die entsprechende Taktik ist gefragt. Denn bei der Transsyberia Rallye ist nicht die Geschwindigkeit der Schlüssel zum Erfolg. Alle Fahrzeuge müssen Serienstandard aufweisen, nur die im Reglement zugelassenen technischen Änderungen sind erlaubt. „Wir wollen kein Wettrüsten der Technik und keine Teams, die mit Millionenbudgets antreten müssen“, so Richard Schalber, Offroad-Experte und Leiter der Transsyberia Rallye. So ist auch die Teilnahmegebühr mit € 2.500,00 pro Person für 14 Tage verhältnismäßig niedrig angesetzt.

Trackback
RSS Feed

Ein Kommentar
1.
Max schrieb am 23. Januar 2008 um 22:48
ein wunderbarer beitrag, mehr davon